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Die Marken: Das echte Italien

enit_jesi150 Während sich die Nachbarregionen Toskana und Emilia Romagna vor Touristen kaum retten können, ist in den Marken noch relativ wenig los. Noch. Denn immer mehr Menschen entdecken die Region zwischen Adria und Apennin. Hier ist Italien noch erstaunlich ursprünglich.

Bilder-Galerie: Traumhafte Marken

 

Erfahrene Globetrotter wissen: Unentdeckte Paradiese gibt es kaum noch. Und in Europa schon gar nicht. Denn wo immer man auch hin kommt, wird am Nebentisch oft genug Deutsch gesprochen und die Speisekarte in mindestens drei Sprachen präsentiert.

Doch wer seine Schwierigkeiten mit dem Massentourismus hat, muss nicht gleich ans Ende der Welt reisen - es reicht schon, sich mal in den Marken umzusehen. In diesem idyllischen Teil Italiens ist es so, wie man sich die Toskana vor 25 Jahren vorstellt: Weinproben in fröhlicher Gesellschaft mit dem Gutsbesitzer, freundliche und den Ausländern zugetane Menschen und herrliche Landschaften, deren Wiesen und Hänge einsam und verschwenderisch ihre Schönheit preisgeben. Da gibt es kilometerweit kein Haus zu sehen und auch am Strand findet man noch einsame Plätze. Und überall die urgemütlichen Restaurants, in denen man die Speisekarte - wie es sich gehört - auf Italienisch erhält und die Preise ebenfalls noch sympathisch untouristisch sind. Kurz gesagt: Hier findet man noch das unverfälschte, ursprüngliche, echte Italien.

 

Ziele für jeden Geschmack

Wohin die Reise gehen soll, hängt ganz davon ab, wonach einem der Sinn steht. Meisterwerke der Renaissance bewundern? Im Landesinneren auf Wegen wandern, die noch in keiner Karte verzeichnet sind? Oder vielleicht doch lieber an einem einsamen Hafen beobachten, wie die Händler mit den Fischern um die besten Fänge feilschen? Egal, wofür man sich entscheidet: Ganz im Gegensatz zu den beliebten Nachbarregionen Toskana, Emilia Romagna oder Umbrien gerät man nie in touristisches Gedränge - und das ist schließlich Sinn der Sache.


enit_ancona1_70 Bilder-Galerie

Traumhafte Marken - wo Italien noch echt, ursprünglich und bodenständig ist.

 


 

enit_urbino150 Zauberhafte Altstädte

Wer Kunst und Kultur sucht, für den ist Urbino ein Muss, eine der fünf Provinzhauptstädte der Marken. Das Antlitz dieser herrlichen Renaissancestadt hat sich kaum verändert seit den Tagen, als Herzog Federico von Montefeltro im 15. Jahrhundert hier Hof hielt.
Ebenfalls empfehlenswert ist ein Besuch in Ascoli Piceno. Seinen Latte Macchiato auf der marmorgepflasterten Piazza zu genießen, die übrigens als eine der schönsten Piazze Italiens gilt, ist ein ganz besonderes Highlight.

Und dann gibt es noch Pesaro, eine Handelsstadt, die gleichzeitig Badevergnügen und fröhliche Einkaufsbummel verspricht. Den Besucher erwarten hübsche, kleine Geschäfte, herrliche Strände und besonders schmackhafte Fischgerichte.

Wer die Oper liebt, dem ist auch Macerata zumindest vom Hörensagen ein Begriff. In der fünften Provinzhauptstadt der Marken findet alljährlich ein berühmtes Opernfestival unter freiem Himmel statt. Und dann gibt es noch Ancona, die eigentliche Haupt- und Hafenstadt der Marken, die auf den ersten Blick nicht besonders reizvoll erscheint, aber ganz im Gegensatz zur gediegenen Ruhe in ihren Schwesterstädten eine umtriebige Geschäftigkeit an den Tag legt. Das internationale Flair hat Ancona seinem berühmten Fährhafen zu verdanken, an dem die großen Schiffe aus Ex-Jugoslawien, der Türkei und Griechenland anlegen.



 
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