Navigation überspringen

Home arrow Bella Italia arrow Gargano - Des Stiefels schöner Sporn
Gargano - Des Stiefels schöner Sporn

64823401.jpgWeiße Felsen, dichte Wäldern, Dünen und Sümpfe

Der Gargano ist eine Reise wert - auch wenn der "Sporn des italienischen Stiefels" in Deutschland als Reiseziel eher unbekannt ist. Als Vorgebirge mit weißen Felsen, dichten Wäldern, Dünen und Sümpfen durchbricht der "Promontorio Garganico" die flache Küste Apuliens und überrascht nach jeder Biegung mit neuen Eindrücken.
Der Duft von Rosmarin, Thymian und Lavendel liegt in der Luft, Zikaden zirpen ein Crescendo. Aleppo-Kiefern klammern sich mit ihren Wurzeln an die weißen Kreideklippen, die steil in die azurblaue Adria abfallen.

Mit waghalsigen Kehren und Kurven schwingt sich im Süden des Gargano die Küstenstraße von Bucht zu Bucht. Im Norden ducken sich Campingplätze hinter den Dünen am mehr als 30 Kilometer langen Sandstrand.

Enge Treppen, verwinkelte Häuser

Die Idylle der Halbinsel blieb der Außenwelt Jahrhunderte lang verborgen. Seine touristische Entdeckung verdankt der Gargano einem einzigen Mann: Enrico Mattei. "Ma questo è il paradiso" - Dies ist das Paradies - soll der Präsident der Ölfirma Eni in der Bucht von Pugnochiuso im Jahr 1959 ausgerufen haben. Um sein Paradies auch mit anderen zu teilen, baute er wenig später ein Hotel.
Die Landschaft des Gargano ist abwechslungsreich: Immer wieder ragen wuchtige Kalksteinfelsen aus dem Meer, der 26 Meter hohe Monolit Pizzomundo wurde zum Wahrzeichen von Vieste, dem touristischen Zentrum der Halbinsel. Die östlichste Stadt auf dem Gargano hat rund 13.000 Einwohner. Die weiß geputzten Häuser der Altstadt drängen sich rund um die Kathedrale auf einem Felsdorn hoch über dem Meer. Die Treppenwege sind eng, die Häuser verwinkelt, Balkone und Bögen ragen in die Gassen. Während die Wäsche im Wind flattert, plärrt irgendwo ein Fernseher.


 
Anzeige