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Etiketten-Wahrheiten

etikett_234Italien und Wein verbindet eine jahrtausendealte Kulturgeschichte. Der Vino ist einer der Exportschlager des Sehnsuchtslandes der Deutschen jenseits der Alpen. Fast ein Fünftel der weltweiten Weinproduktion kommt aus Italien.

Nicht nur für Angeber und Besserwisser: Zum vollen Weingenuss gehört auch etwas Sprachverständnis, um hinter die Geheimnisse des edlen Tropfens kommen zu können, die auf dem Etikett gebündelt nachzulesen sind.

Und das frisch erworbene Urlaubswissen lässt sich im heimischen Weinladen oder Supermarkt bestens anwenden.

Einfach bis edel

Die vier Qualitätsstufen bei italienischem Wein sind schon am Preis, aber selbstverständlich auch auf dem Etikett erkennbar. Es beginnt bei einem einfachen Vino da Tavola, dem süffigen Tafelwein, der vor Ort meist in Krügen ausgeschenkt wird. Er fasziniert und mundet in der ganz besonderen Urlaubsatmosphäre.

Abgefüllt in Flaschen und mitgebracht, gelingt es zu Hause fast nie, diesen Reiz wiederzuentdecken.

etikett_150x150Die nächste Qualitätsstufe ist Wein mit einer IGT-Klassifizierung, was Indicazione Geografica Tipica, also Landwein mit einer kontrollierten Ursprungsbezeichnung, bedeutet. Die dritte Stufe haben die sogenannten DOC-Weine (Denominazione di Origine Controllata), Qualitätsweine mit kontrollierter Herkunft. Diese werden noch getoppt von den DOCG- Tropfen (Denominazione di Origine Controllata e Grantita). Hier ist die Herkunft nicht nur kontrolliert, sondern auch garantiert: Schwer nachvollziehbares, strenges Weinreglement, das man nicht hinterfragen sollte.

Übersetzungshilfe

Hier noch einige Bezeichnungen und Namen, die rund um den Weingenuss und -erwerb auftauchen können:


 
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