Für Freunde der ursprünglichen italienischen Küche kann Latium eine
wahre Pilgerstätte sein: Die Region um die Hauptstadt Rom hat eine
alte, bodenständige Küche bewahrt. Auch die heutigen Römer essen gerne
deftig, ähnlich wie ihre antiken Vorfahren. Außerdem ist die Region
traditionell reich: Deswegen kommt hier gerne und reichlich Fleisch auf
den Teller.
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Sizilien, die größte Insel im Mittelmeer, ist seit alters her ein Schmelztiegel vieler Völker und Kulturen mit der vielleicht einfallsreichsten Küche von ganz Italien. Einerseits inspiriert die überbordende Vielfalt der einheimischen Produkte, andererseits haben sich die jahrtausendelangen Einflüsse der unterschiedlichen Eroberer der Insel in den Speisen verführerisch bewahrt.
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Die Marken gelten seit einiger Zeit als Geheimtipp. Auch kulinarisch hat die hügelige Region zwischen Apennin und Adria einiges zu bieten. Man findet hier zwar Einflüsse aus der Emilia, der Toskana, Umbrien, Latium und den Abruzzen - vor allem aber eine einfache, bäuerliche Küche ohne viel Schnickschnack, die von Landwirtschaft und Fischfang geprägt wird.
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Die norditalienische Region mit Venedig als Hauptstadt hat landschaftlich alles zu bieten: Alpen und Adria, Gardasee und das faszinierende Venedig. Aus den vier Grundpfeilern ihrer Küche - Polenta, Reis, Bohnen und Klippfisch - ist eine beachtliche kulinarische Tradition entstanden, die durch Einfachheit besticht.
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 Mortadella, Aceto Balsamico, Parmesan, Sauce Bolognese und Parma-Schinken - das sind die kulinarischen Berühmtheiten aus der Emilia-Romagna. Aber auch Pastasorten mit Füllungen aller Art sind in den Küchen der norditalienischen Region zu Hause.
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