Die süditalienische Region Basilicata ist keine Weingegend, nur im Aostattal
wird weniger Rebensaft gekeltert. Hervorstechende Ausnahme von der Regel ist der
Aglianico del Vulture: Rubinrot, strukturiert und langlebig, ein Edeltropfen für
Kenner und über die Landesgrenzen hinaus bedeutend.
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Beim Barbera ist alles drin: Er kann als schlichter, süffiger Tafelwein daherkommen, aber auch als absoluter Spitzentropfen. Kenner rümpfen ob seiner Vergangenheit bisweilen noch die Nase, doch die Skandale sind lange vorbei. Die Barbera-Traube stammt aus dem Piemont und behauptet in Italien nach dem Sangiovese den zweiten Platz der roten Sorten.
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Er ist Italiens wahrscheinlich angesehenster Edelwein und ein echter Exportschlager: Der Barolo aus dem Piemont ist ein ganz besonderer Tropfen. Unter Weinkennern ist der königliche Rote heute wie vor 200 Jahren unverzichtbar. Das Geheimnis seines Erfolges ist seine Herkunft.
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Die weit verbreitete Rebsorte, der wir den Cannonau auf Sardinien verdanken, hat viele Namen. Für die Spanier ist es Granaxa oder Garnache, die Franzosen nennen den Wein Grenache noire. Die sehr widerstandsfähigen Rebstöcke gedeihen auch in der Toskana und auf Sizilien, in Kalabrien und auf Ischia, außerdem in Australien und Kalifornien.
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Die weiße Vermentino-Traube ist eine der wertvollsten Italiens: Die Weine, die vor allem in Sardinien und Ligurien daraus entstehen, gehören zu den besten Weißen, die das Land zu bieten hat. Mit seiner strohgelben Farbe und seinem Aroma ist der Vermentino ein Fest für Weißwein-Liebhaber.
Mit Rezept: Sardinen mit Fenchel
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Kenner geraten schon beim Klang des Namens ins Schwärmen: Der Vino
Nobile di Montepulciano ist einer der berühmtesten und besten
Exportartikel Italiens. Und als ob das nicht alleine schon reichen
würde, gedeiht dieser edle Tropfen auch noch in einer der schönsten
Gegenden der Welt.
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Wie Phoenix aus der Asche: Vor einem Vierteljahrhundert schien der Ruf des italienischen Weins nach diversen Skandalen ruiniert. Doch dann besann sich eine neue Generation von Weinbauern auf Klasse statt Masse. Wissenswertes zum Vino d'Italia ...
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Vor ein paar Jahren kannte ihn kaum jemand. Inzwischen taucht der Nero
d'Avola immer öfter auf Weinkarten und beim Händler auf. Zum Glück -
denn der Rote aus Sizilien ist ganz so, wie man sich einen Tropfen aus
dem fruchtbaren und heißen Süden vorstellt: Tiefrot, vollmundig und
erstklassig.
Mit Rezept:
Bracciole: Gefüllter Rollbraten mit Nero d'Avola
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