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| Der Barde - Angelo Branduardi |
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Seite 1 von 2 Angelo Branduardi polarisiert: Man liebt ihn oder kann mit seiner Musik nichts anfangen. Er sieht sich als „Italiener, Kelte und Jude“, der wie ein mittelalterlicher Barde durch die Lande zieht und die treue Zuhörerschaft in seinen Bann schlägt. Dabei ist seine hochpoetische Musik ein volkstümlich grundiertes Stilgemisch, das barocke und romantische Elemente, Jazz und Klassik auf das Gelungenste mixt.Der Künstler ist tief in alten Sagen, Märchen und Überlieferungen aus aller Welt verwurzelt. Dabei genügt es ihm nicht, zu singen. In guter Mittelalter-Tradition spielt er auch verschiedene Instrumente: Zuerst die Geige, aber auch Flöte, Laute und Gitarre, Hackbrett … Anfänge mit Geige„Mit einem Aussehen, das jedem Friseur Angst einflößt, mit seiner evokativen Stimme und Musik, mit antiken Instrumenten und magischen Geschichten über Natur und Legenden hat sich Angelo Branduardi seit der Mitte der 70er Jahre einen Namen gemacht", so die Selbstdarstellung des Künstlers auf seiner Homepage. Angefangen hat alles in der Nähe von Mailand, wo Branduardi 1950 das Licht der Welt erblickte.Die Familie zog dann nach Genua. Der talentierte Junge erhielt Geigenunterricht am Konservatorium und debütierte auch als Solist mit dem Konservatoriumsorchester. Später, wieder in Mailand, begegnete er dem Dichter Franco Fortini, der einige Jahre sein Lehrer wurde. Mit 18 Jahren schrieb er sich als Philosophiestudent ein. In dieser Zeit begann Angelo Branduardi, eigene Gedichte zu schreiben und diese, genau wie die Texte seiner Lieblingsautoren, zu vertonen und mit Gitarrenbegleitung zu singen. Damit war der Weg klar.Den vielleicht endgültigen Ausschlag gab Anfang der 1970er Jahre die Begegnung mit Luisa Zappa, seiner zukünftigen Frau und Mit-Autorin seiner Gesänge. Engagierter KünstlerIn Deutschland war Branduardi zuerst ein Geheimtipp der Liedermacherszene. 1974 hatte er sein Debütalbum auf den Markt gebracht. Erst fünf Jahre später landete er mit „La pulca d’acqua“ (Der Wasserfloh) hierzulande einen Hit. |

Angelo Branduardi polarisiert: Man liebt ihn oder kann mit seiner Musik nichts anfangen. Er sieht sich als „Italiener, Kelte und Jude“, der wie ein mittelalterlicher Barde durch die Lande zieht und die treue Zuhörerschaft in seinen Bann schlägt. Dabei ist seine hochpoetische Musik ein volkstümlich grundiertes Stilgemisch, das barocke und romantische Elemente, Jazz und Klassik auf das Gelungenste mixt.
In dieser Zeit begann Angelo Branduardi, eigene Gedichte zu schreiben und diese, genau wie die Texte seiner Lieblingsautoren, zu vertonen und mit Gitarrenbegleitung zu singen. Damit war der Weg klar.