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Lange Liebe - Kaffee-Königreich Lavazza
1032906821Vor mehr als einem Jahrhundert war Lavazza nur einem kleinen Kreis von Kunden in Turin ein Begriff. Heute ist das Traditionsunternehmen eine der bekanntesten Röstereien des Landes, eine der weltweit erfolgreichsten Kaffee-Marken – und nach wie vor in Familienbesitz.

Bilder-Galerie: Lavazza-Kalender 2007


Via San Tommaso 10 in Turin: Eine gute Adresse für Koffein-Junkies, denn hier befindet sich das Mutterhaus von Lavazza. Hier begann 1895 alles mit einem bescheidenen Kolonialwarenladen. Heute ist hier die Zentrale eines weltweit erfolgreichen Kaffee- und Lifestyle-Imperiums, das Alberto Lavazza in der vierten Generation leitet. Wenn es nach ihm geht, bleibt das auch so, denn: „Niemand kennt und liebt Lavazza so wie die Lavazzas.“

Caffè-König Luigi Lavazza I.

Der Firmengründer Luigi Lavazza wuchs in einfachen dörflichen Verhältnissen auf. Als junger Mann machte er sich auf nach Turin und entdeckte seine Berufung für den Handel. In seinem Laden verkaufte er am Ende des 19. Jahrhunderts, was gebraucht wurde: Seife, Alkohol, Öl, Gewürze, Zucker, Petroleum, Kerzen und Kaffee. Noch war Kaffee ein edles, nur selten verlangtes Luxusgut. Trotzdem begann er sich für den Einkauf der Bohnen und die Röstung zu interessieren. Und so entwickelte Luigi Lavazza Anfang des 20. Jahrhunderts ein harmonisches Konzept der Kaffeemischung, das zur Keimzelle der Dynastie wurde.

Inzwischen wird das Unternehmen in vierter Generation geführt. Nach wie vor geht es um Qualität und Aroma, die den unvergleichlichen italienischen Espressogeschmack in die Welt tragen sollen. Die Firma setzt auf Wirtschaftswachstum, gekoppelt mit Umweltschutz und der Achtung vor Mensch und Natur. Nachhaltige Entwicklung in den Ländern Afrikas, Mittel- und Südamerikas, aus denen der Rohkaffee bezogen wird, hat Vorrang.


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"The Most Incredible Espresso Experience" - Bilder aus dem Lavazza-Kalender 2007



Eigene Forschung und weltweite Expansion

Schon 1979 wurde das „Centro Luigi Lavazza“ gegründet, das sich dem Studium und der Erforschung des Kaffees verschrieben hat. Inzwischen gibt es auch in den ausländischen Niederlassungen Filialen der Forschungseinrichtung. Und die Lavazza-Produkte – vor allem natürlich Kaffee unterschiedlichster Sorten – werden heute in 80 Ländern verkauft. Neben unzähligen verschiedenen Arten von anregenden Bohnen, gibt es auch jede Menge Merchandisingprodukte wie Espressomaschinen, Tassen, Löffel und Shirts – bis hin zum essbaren Espresso.

Seit den 1980er Jahren streckt Lavazza seine Fühler in die Welt aus. Begonnen hatte die Expansion einst mit Zweigstellen in Frankreich, Deutschland, New York und Wien. Mittlerweile sind die Shops und Bars mit dem minimalistischen Lavazzo-Logo auf allen fünf Kontinenten zu finden.


 
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