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Sprachguide
Sprachguide: Nein, nein und nochmals nein! | Sprachguide: Nein, nein und nochmals nein! |
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"Nein" heißt einfach "no". Doch immer nur "no" sagen, das wäre zu einfach und für alle Beteiligten ermüdend. Deswegen haben die Italiener eine Unzahl von Varianten oder Alternativen parat: "mai" (nie) ist so ein Beispiel, auch steigerbar zum selten gebrauchten "mai e poi mai" (wörtlich: nie und dann nie; also in etwa "nie und nimmer"). Je nach Kontext passt auch "per niente" (keineswegs) oder einfach eine schnelle No-Kaskade: "nononononononono", mit dem Tonfall modelliert von gutmütig-erfreut bis hin zu blank entsetzt. In der hohen Schule verneint der Italiener etwas gewählter mit "in nessun caso" (auf keinen Fall) oder auch "scherziamo?" (sprich: skerziamo; machen wir Witze?), "per niente al mondo" (für nichts auf der Welt) oder auch "non se ne parla" (davon kann keine Rede sein).Geradezu poetisch kommen daher "neanche per sogno" (nicht einmal im Traum), "mancherebbe altro" (würde ja gerade noch fehlen) oder "è del tutto fuori luogo" (das ist ganz fehl am Platze).
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Italiener sind für gewöhnlich tolerant und langmütig. Doch die Stimmung kann auch schnell umschlagen, und dann wird auch der positivste und friedlichste Mensch zum fürchterlichen Nörgler und Nein-Sager. Wer sich dieser Tradition anschließen möchte, findet in unserem Sprachguide das richtige Rüstzeug.
Sprachguide: Ja, ja jaaa!