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Sprachguide: Putzen, spülen, waschen
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Ganz
im Gegensatz zu manch blödem Vorurteil sind Italiener reinliche
Menschen. Selbst wenn es auf der Straße anders aussehen mag, sind
italienische Wohnungen oft nicht nur sauber, sondern geschleckt. Für
Sauberkeit sorgen dabei ganz klischeehaft meistens die „casalinghe“,
also die Hausfrauen. Hier ist das nötige Fachvokabular – auch für
Männer!„Facciamo delle pulizie“ (sprich: fattschamo...) – „lass uns putzen“, ruft die italienische Hausfrau dem italienischen Mann zu. Meist tut sie das zwar vergeblich, aber es soll auch Latin Lover geben, die sich als Latin Wischer hervortun. Manche beschränken wie ihre Geschlechtsgenossen nördlich der Alpen dabei ihre Aktivität darauf, den Müll hinauszutragen: „Porto fuori le immondizie!“ – „Ich trage den Müll raus!“ Mit diesem Satz kann man sich schon Freundinnen machen. Und der Müll gehört in die Mülltonne, „il cassonetto dell'immondizia“ oder „cassonetto dei rifiuti“. Und dann könnte ein herzhaftes „lascami stare“ folgen – „lass mich in Ruhe“. Italiener haben wunderbare Worte, die ziemlich exakt beschreiben, was ein Gerät tut. Der Staubsauger saugt Staub und deshalb heißt er „aspirapolvere“, wörtlich „atme Staub“ oder „sauge Staub“. Entsprechend wäscht die Spülmaschine das Geschirr oder die Teller („lavastoviglie“ oder „lavapiatti“), die Waschmaschine dagegen heißt Wäscherin: „lavatrice“ (sprich: lawatrietsche). Der Besen heißt „la scopa“, der Handfeger „scopetta“, das Verb dazu „scopare“. Doch das sollte man nur sehr dosiert einsetzen, denn „scopare“ ist auch eine sehr populäre, ordinäre Bezeichnung für Beischlaf. Die Aussage „ho scopato tutta la sera“ („ich habe den ganzen Abend gefegt“) könnte leicht falsch verstanden werden und wird – wenn man denn wirklich fegen meint – für Gelächter sorgen... Ein echter Kerl muss richtig anpacken - auch in Italien. Hier sind die wichtigsten Vokabeln dafür. |
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im Gegensatz zu manch blödem Vorurteil sind Italiener reinliche
Menschen. Selbst wenn es auf der Straße anders aussehen mag, sind
italienische Wohnungen oft nicht nur sauber, sondern geschleckt. Für
Sauberkeit sorgen dabei ganz klischeehaft meistens die „casalinghe“,
also die Hausfrauen. Hier ist das nötige Fachvokabular – auch für
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