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| Alex Zanardi: Glückloser großer Rennfahrer |
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Bis 2001 gehörte Zanardi zu den schnellsten Männern der Welt. Er hatte 1991 sein Formel-1-Debüt gegeben, fuhr für Jordan, Minardi und Lotus. Die ganz großen Resultate gelangen ihm jedoch nicht, zwischenzeitlich hatte ihn ein schwerer Unfall zurück geworfen.
Große Erfolge in den USAAb 1996 fand er sein Glück – in den USA. In der Champ-Car-Serie räumte er so richtig ab, wurde zunächst "Rookie of the Year" und holte dann zwei Mal in Folge den Meistertitel. Ermutigt von den Erfolgen in Amerika wechselte er zurück in die Formel 1 und raste ein Jahr lang als Teamkollege von Ralf Schumacher im Williams um die Rennstrecken der Welt. Doch wieder gelang ihm in der Königsklasse nicht der große Wurf. Mit null Punkten ging die Saison und damit seine Formel-1-Zeit zu Ende. Vorübergehend zog er sich sogar ganz aus dem Motorsport zurück. Doch er konnte es nicht lassen – 2001 fing er in der Cart-Serie wieder an und fuhr alles andere als erfolgreich. Bis zum 15. September auf dem Lausitzring. Erstmals in dieser Führung lag er in Führung. Dann krachte es. Er kollidierte mit einem Kollegen, sein Bolide wurde in zwei Teile zerrissen – Zanardi mussten beide Beine abgenommen werden.
Kämpferisches Comeback
Schon machten Gerüchte die Runde, der mittlerweile 41jährige wolle schon wieder in die Königsklasse – Gerüchte, die er selbst nur allzu gerne befeuerte. Zumindest bei BMW wird dies aber wohl kaum geschehen, Sportdirektor Theissen schloss ein Zanardi-Comeback kategorisch aus. Egal, ob ihm dieses letzte Comeback gelingt oder nicht: Zanardi ist schon jetzt ein großer Sieger. [Peter Hemke, XXL-News / Leadsatz - Fotos: Reuters] Zu Favoriten hinzufügen (47)
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Es war eine Sensation: Im November 2006 stieg ein 41jähriger ehemaliger Formel-1-Pilot in einen BMW-Boliden und fuhr damit 30 Runden. Sensation deshalb, weil besagter Rennfahrer Alessandro Zanardi heißt und bei einem Rennunfall nur wenige Jahre zuvor beide Beine verloren hatte. Seine Geschichte ist eine der bewegendsten Rennsport-Geschichten der vergangenen Jahre.
Eigentlich wäre so ein Unfall das sichere Aus für jeden Rennfahrer. Nicht so für Zanardi, der gar nicht daran dachte, sich von diesem Schicksalsschlag unterkriegen zu lassen. Schon zwei Jahre später saß er wieder in einem Rennwagen, und wieder auf dem Lausitzring. In einem umgebauten Fahrzeug fuhr er sein Unfallrennen symbolisch zu Ende. Und gerade mal drei Jahre später konnte er sogar wieder einen Formel-1-Boliden steuern.

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