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Die Neue und der Klassiker

guzzi_234Die Neue und der Klassiker

Es ist nicht die erste Reiseenduro von Moto Guzzi, die im November auf dem Stand in Mailand präsentiert wurde.

Aber es ist mit Sicherheit die erste, deren Design mit den Konkurrentinnen von BMW oder Aprilia mithalten kann. Mindestens!

Bei der Stelvio, wie die Neue heißt, liegt die Betonung eindeutig auf Reise. Denn mit einem 180er Reifen auf der Hinterhand ist man auf groberem Geläuf nicht wirklich gut bedient.

Die Sitzhöhe ist sehr rangierfreundlich – ein Fahrzustand, in den man sich bekanntlich vor allem in der Stadt ausgiebig begibt. Gerade mal 840 mm befindet sich der Fahrerpopo über der Straße – eine BMW R 1200 GS, auch nicht unbedingt für hartes Gelände gedacht, mutet ihren Fahrern 70 mm mehr zu.

Auch bei Leistung und Gewicht hat die Italienerin gegenüber der GS Vorteile: 9 kg weniger Trockengewicht (214 kg zeigt die Waage an, wenn die Guzzi auf ihr steht) und 10 PS mehr (110 PS leistet der 1150cm³ große Vierventiler der Stelvio bei 7.500/min).


guzzi_148Bildergalerie

Die neuen Moto Guzzi-Modelle können sich sehen lassen



Auch an den Komfort des Stelviopiloten wurde gedacht: Scheibe und Fahrersitz lassen sich verstellen. Außerdem lassen sich Gabel und hinteres Federbein an unterschiedliche Fahrzustände anpassen und komplett einstellen.

Ob die Italienerin viele Kunden von der Konkurrenz aus Bayern und Japan abwerben kann, ist fraglich. Aber für die vielen Freunde leidenschaftlicher Motorräder mit Reiseambitionen gibt es nun eine Alternative zur Aprilia Caponord, der bisher einzigen Reiseenduro aus Italien.



 
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