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Italiens berühmte Rennstecken
1043902561Es ist wieder so weit: Die Formel 1 macht in Italien Station. Der Kurs im Autodromo Nazionale von Monza vor den Toren Mailands hat schon oft Formel-1-Geschichte geschrieben. Überhaupt sind Italiens Rennstrecken aus dem Motorsport nicht wegzudenken.




Keine Frage, dass die Strecke in Monza das Ranking der berühmtesten Rennstrecken Italiens anführt, denn hier wird traditionell der Große Preis von Italien ausgetragen. Bis heute zählt die 1922 erbaute Motorsport-Anlage nördlich von Mailand zu den bekanntesten Strecken der Welt.

Bewegte Geschichte

Ihren legendären Ruf verdankt sie nicht nur einer imposanten Kulisse, sondern vor allem einer abwechslungsreichen Geschichte voller spektakulärer Siege und schwerer, teilweise sogar tödlicher Unfälle. Einige Rennfans erinnern sich noch heute mit Grauen an die bislang größte Katastrophe in der Formel 1, wo nach einer Horror-Kollision der deutsche Ferrari-Pilot Wolfgang Graf Berghe von Trips sowie zwölf Zuschauer ihr Leben verloren. Neun Jahre später raste der Österreicher Jochen Rindt mit seinem Lotus in der Parabolica-Kurve in den Tod. Im Jahre 1978 starb der Schwede Ronnie Peterson nach einem Unfall und beim Grand Prix im Jahre 2000 wird nach einer Massenkarambolage ein Streckenposten von umher fliegenden Trümmerteilen erschlagen. Andere Strecken wären nach einer derartigen Häufung von Tragödien längst geschlossen worden. Nicht so die 5,793 Kilometer lange und kurvenarme Strecke von Monza, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 240 km/h die schnellste überhaupt im Formel-1-Zirkus ist. Schnelligkeit ist das einzige, was hier zählt.

Von Vorteil sind darum jene Autos, die über einen hohen Top-Speed verfügen und beim Durchfahren der Schikanen mit ihren hohen Randsteinen wenig Zeit verlieren. Die Schikanen wurden eingebaut, um das Tempo der Boliden zu drosseln. In den schnellen Kurven müssen die Autos über ausreichend Abtrieb verfügen, um nicht ins Rutschen zu geraten.

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Bilder-Galerie

Italiens Formel-1-Strecken - Orte der Siege, des Jubels und der Tragödien



Die letzte Kurve vor Start und Ziel, die "Parabolica", erfordert höchste Konzentration und die strikte Einhaltung der Ideallinie, um genügend Schwung auf die folgende Start-Ziel-Gerade mitzunehmen.

Einzigartige Stimmung auf den Tribünen

Die Stimmung auf den Tribünen in Monza ist selbst für die emotionale Formel 1 außergewöhnlich. Sobald Schumacher & Co einen Sieg einfahren, scheinen die Fans regelrecht durchzudrehen. Jubel, Jubel und ein Meer aus roten Fahnen - genau so, wie ein Autorennen in Italien eben sein soll.

Und erst 2006 hat Monza wieder Geschichte geschrieben, und das gleich mehrfach: Michael Schumacher fuhr hier vor jubelnden Tifosi nicht nur den 90. Formel-1-Sieg seiner Karriere ein, sondern kündigte auch ausgerechnet auf dem Heimat-Grand-Prix seinen Abschied als aktiver Fahrer an.

Monza-Sieger der letzten Jahre:

  • 2006: Michael Schumacher (Ferrari)
  • 2005: Juan Pablo Montoya (McLaren-Mercedes)
  • 2004: Rubens Barrichello (Ferrari)
  • 2003: Michael Schumacher (Ferrari)
  • 2002: Rubens Barrichello (Ferrari)
  • 2001: Juan Pablo Montoya (BMW-Williams)
  • 2000: Michael Schumacher (Ferrari)

Weitere Infos: www.monzanet.it



 
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